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Narzissmus

Narzissmus - ABC

Einführung in das Narzissmus-ABC

Narzissmus ist ein vielschichtiges und oft missverstandenes Thema, das in zwischenmenschlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen kann. Um die Dynamiken und Verhaltensweisen besser zu verstehen, haben wir für Sie ein Narzissmus-ABC zusammengestellt.

Von Begriffen wie Gaslighting über Empathiemangel bis hin zu Silent Treatment erklären wir die wichtigsten Konzepte rund um narzisstisches Verhalten und dessen Auswirkungen. Dieses kompakte Nachschlagewerk soll Ihnen helfen, Verhaltensmuster zu erkennen, sich selbst zu reflektieren und toxische Dynamiken besser einzuordnen.

Tauchen Sie ein und entdecken Sie, wie Wissen über Narzissmus den ersten Schritt zu emotionaler Klarheit und gesunden Grenzen ermöglichen kann.

Narzissmus ist ein vielschichtiges und oft missverstandenes Thema, das in zwischenmenschlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen kann. Um die Dynamiken und Verhaltensweisen besser zu verstehen, haben wir für Sie ein Narzissmus-ABC zusammengestellt.

Von Begriffen wie Gaslighting über Empathiemangel bis hin zu Silent Treatment erklären wir die wichtigsten Konzepte rund um narzisstisches Verhalten und dessen Auswirkungen. Dieses kompakte Nachschlagewerk soll Ihnen helfen, Verhaltensmuster zu erkennen, sich selbst zu reflektieren und toxische Dynamiken besser einzuordnen.

Tauchen Sie ein und entdecken Sie, wie Wissen über Narzissmus den ersten Schritt zu emotionaler Klarheit und gesunden Grenzen ermöglichen kann.

"Narzissmus ist der verzweifelte Versuch, sich selbst zu lieben, indem man die Welt dazu zwingt, es stellvertretend zu tun."

Das ABC narzisstischer Dynamiken

A – Abwertung
Narzisstische Persönlichkeiten neigen dazu, andere systematisch zu entwerten, um ihr eigenes fragiles Selbstwertgefühl zu stabilisieren.

B – Bedürfnis nach Bewunderung
Ständige Anerkennung von außen ist zentral. Ohne diese Zufuhr gerät das Selbstbild schnell ins Wanken.

C – Charme
Zu Beginn wirken narzisstische Personen oft besonders charismatisch und gewinnend – ein gezieltes Mittel, um Vertrauen zu gewinnen und Bindung herzustellen.

D – Doppelmoral
Regeln und Erwartungen gelten für andere, nicht aber für die narzisstische Person selbst. Das eigene Verhalten wird systematisch ausgenommen.

E – Empathie-Defizit
Die Fähigkeit, Gefühle und Bedürfnisse anderer nachzuempfinden oder darauf einzugehen, ist eingeschränkt oder nur instrumentell vorhanden.

F – „Flying Monkeys“
Bezeichnung für Personen, die manipuliert werden, um im Sinne des Narzissten zu handeln – oft ohne zu erkennen, dass sie als verlängerter Arm missbraucht werden.

G – Gaslighting
Eine subtile, aber hochwirksame Form psychologischer Manipulation: Die Realität des Gegenübers wird infrage gestellt, bis es an der eigenen Wahrnehmung zweifelt.

H – Hochmut
Übersteigerter Stolz, Arroganz oder Überheblichkeit dienen dazu, innere Unsicherheit zu kaschieren.

I – Idealisierung
Zu Beginn einer Beziehung oder Interaktion werden andere überhöht, bevor sie in späteren Phasen abgewertet werden.

J – Jähzorn
Kritik oder auch nur wahrgenommene Kränkungen können extreme Wutreaktionen auslösen, die unverhältnismäßig wirken.

K – Kontrolle
Zentrales Ziel narzisstischen Verhaltens: Einfluss auf andere gewinnen, sei es subtil oder offen, um Macht zu sichern.

L – Pseudo-Liebe
Gefühle von Zuneigung oder Liebe werden oft nur vorgespiegelt, um Nähe zu erzeugen oder Abhängigkeit aufzubauen.

M – Manipulation
Ein durchgehendes Muster: Andere gezielt beeinflussen, um eigene Vorteile durchzusetzen.

N – Narzisstische Wunde
Ein unbewusster, tief liegender Schmerz – meist aus der frühen Kindheit – prägt das fragile Selbstbild und das Verhalten nachhaltig.

O – Opferrolle
In Konflikten oder bei Kritik inszenieren sich narzisstische Personen häufig als Opfer, um Mitleid und Unterstützung zu mobilisieren.

P – Projektion
Eigene unliebsame Eigenschaften oder Gefühle werden auf andere übertragen und dort „verortet“.

Q – Quälende Beziehungen
Partnerschaften oder enge Bindungen zu narzisstischen Persönlichkeiten sind oft von Schmerz, Instabilität und Manipulation geprägt.

R – Rückzug
Bei Kritik oder Konflikten ziehen sich narzisstische Personen emotional oder physisch zurück, um Macht und Kontrolle auszuüben.

S – Silent Treatment
Ignorieren und Schweigen als Form psychologischer Bestrafung und Machtdemonstration.

T – Triangulation
Eine dritte Person wird in die Dynamik einbezogen, um Rivalität, Verwirrung oder Druck zu erzeugen.

U – Unterordnung
Von anderen wird erwartet, sich kompromisslos den Vorstellungen und Bedürfnissen der narzisstischen Person anzupassen.

V – Vergeltung
Wahrgenommene Kränkungen führen häufig zu unverhältnismäßigen Rachehandlungen oder Strafen.

W – Gefühlte Wertlosigkeit
Hinter der Fassade von Stärke liegt oft ein tief verankertes Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit.

X – Xenophobie
Die Ablehnung von Fremdem kann genutzt werden, um das eigene Selbstbild und die Zugehörigkeit zur „richtigen“ Gruppe zu verstärken.

Y – „Yes-Man“-Umfeld
Narzisstische Personen umgeben sich bevorzugt mit Menschen, die ihnen widerspruchslos zustimmen und so ihr Ego stützen.

Z – Zirkuläre Dynamik
Beziehungen folgen häufig einem wiederkehrenden Zyklus: Idealisierung, Abwertung, Distanzierung – und erneute Annäherung.

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